Damit die Sicherheit gewährleistet werden kann, muss die Qualität eines Stelzenhauses stimmen. Da es täglich starken Belastungen ausgesetzt ist, muss es auch widerstandsfähig und belastbar sein. Sonst könnte es schnell zu Beschädigungen am Material kommen.
Stelzenhäuser stehen das ganze Jahr über im Freien und sind dort den verschiedensten Wetterbedingungen ausgesetzt. Auch Unwetter müssen sie unbeschädigt überstehen. Daher müssen alle verwendeten Materialien witterungsbeständig sein und auch ein schützender Anstrich ist sehr wichtig. Daher kommen vor allem massive Holzarten, wie Douglasie, Lärche oder Fichte zum Einsatz. So können auch die wichtigen Sicherheitsmerkmale, wie die Standfestigkeit und die gute Verarbeitung problemlos erfüllt werden.
Besonders wichtig ist dabei die sichere Verankerung des Stelzenhauses im Boden. Damit der sichere Stand gewährleistet werden kann, werden die Rund- und Vierkantpfosten mit Erdankern im Boden befestigt. Dank der schneidenden Schneidescheibe lässt sich dieser auch problemlos anbringen. Der Erdanker ist etwa 500 m lang und vor allem für weiche Böden gut geeignet. Für noch mehr Sicherheit ist es sogar möglich ihn dort einzubetonieren. Selbst U-förmige oder feuerfeste Betonanker können verwendet werden. Selbstverständlich sind alle Stücke GS/TÜV zertifiziert. Der Bodenanker ist vor allem dafür zuständig das Stelzenhaus vor dem Kippen oder Verrutschen zu schützen. Daher sollte ihm auch die richtige Aufmerksamkeit geschenkt werden. Schließlich handelt es sich dabei um ein wichtiges Sicherheitsmerkmal des Stelzenhauses. Für die richtige Montage sollte das Stelzenhaus auch auf einer möglichst ebenen Fläche errichtet werden. Wer die Bodenanker nicht einbetonieren möchte, kann auch Modelle zum Eindrehen verwenden. Der Vorteil hier ist die einfache Verwendung, da kein Beton benötigt wird. So lassen sich diese Bodenanker auch mühelos wieder entfernen und einfach herausdrehen. Allerdings wird auch mehr Kraft zum Eindrehen benötigt.
Ein wichtiges Qualitätsmerkmal ist weiterhin die Ausstattung. Diese kann natürlich immer variieren. Aber alle Varianten, egal ob es sich um splittersichere Plexiglasscheiben oder um Holzfensterläden zum Schutz vor Zugluft handelt, erfüllen die höchsten Qualitätsmerkmale.
Natürlich spielt bei einem Stelzenhaus auch das verwendete Holz eine wichtige Rolle, da jede Holzart andere Eigenschaften mitbringt. Damit das Holz gut geschützt ist, sollte es imprägniert sein. So lässt sich dann zum Beispiel das Kiefernholz sehr gut imprägnieren, das Fichtenholz aber überhaupt nicht. Sehr gut sind zudem Holzarten, die bereits von Natur aus eine erhöhte Dauerhaftigkeit haben, wie zum Beispiel Lärche oder Douglasie. Hier kann dann sogar auf den chemischen Prozess des Imprägnierens verzichtet werden.
Eine grünliche Verfärbung des Holzes mindert die Qualität des Stelzenhauses nicht. Sie ist lediglich ein Anzeichen dafür, dass das Holz kesseldruckimprägniert wurde. Vor allem harzreiche Stellen haben oft diese grüne punktartige Verfärbung. Diese grüne Farbe ist außerdem nicht resistent gegen UV-Licht. Daher verschwindet sie nach einiger Zeit wieder, wenn das Holz etwas der Sonne ausgesetzt war. So wird auch die optische Qualität des Holzes nicht beeinträchtigt. Erst jetzt sollte das Stelzenhaus gestrichen werden, denn da nun die grünliche Farbe nicht mehr so stark ist, bekommt das Holz genau den Farbton, in welchem es gestrichen wird.
Weitere Informationen zum Thema Stelzenhaus gibt es unter anderem auch auf https://kasohaus.de/stelzenhaus (sw)
14.09.2017, BvfI - Immocompact, 13.09.2017
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